23. Dezember 2013 “Gänsehaut in der Rykestraße”

Mit einem großen Abschlusskonzert ist das Louis-Lewandowski-Festival zu Ende gegangen. … Den Anfang machte der Leipziger Synagogalchor mit “Ki Lekach Tow” des Musikers Samuel Lampel (1884–1942). Festivaldirektor Nils Busch-Petersen war davon sehr berührt. “Ich dachte immer, ich müsste bei der Musik von Sulzer schluchzen.” Der Leipziger Chor allerding ging ihm so nahe, dass er ihn mit einem aufrichtigen “Danke, Leipzig” verabschiedete. Das Festival, das drei Tage dauerte und mit Konzerten an verschiedenen Orten in Berlin präsent war, hat “ein überwältigendes Echo bekommen”, sagte Busch-Petersen der Jüdischen Allgemeinen. Die etwa 2500 bis 3000 Besucher hätten das “hohe kulturelle Niveau gelobt”. Und auch die Stimmung bei den Chören, die unter anderem aus Polen, Israel und Großbritannien nach Berlin gekommen waren, sei sehr familiär gewesen, betont Busch-Petersen. Noch Stunden nach dem Ende des Abschlusskonzerts saßen die Chöre auf den Treppen im Foyer der Synagoge und sangen.

Katrin Richter, Jüdische Allgemeine

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